Arbeitgeberattraktivität – steigert die Lust hier zu arbeiten

Durch eine hohe Arbeitgeberattraktivität lässt sich die Beliebtheit des Unternehmens bei Bewerbern, Kunden und sonstigen Beteiligten steigern. Auch steigt durch diesen Faktor die Lust der Beschäftigten bei diesem Unternehmen zu arbeiten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Arbeitgeberattraktivität positiv zu beeinflussen.

Für jeden Typ von Beschäftigten gibt es andere Faktoren um die Arbeitgeberattraktivität, also die positive Wirkung des Unternehmens auf ihn, zu steigern. Als Möglichkeiten bieten sich Vergünstigungen bei den eigenen Leistungen (Mitarbeiterrabatt) oder andere finanzielle Anreize (Prämien) an. Dadurch kann bei den Beschäftigten eine höhere Bindung zum Unternehmen erreicht und auch die Laune gesteigert werden. Für karriereorientierte Mitarbeiter kann das Unternehmen spannende Aufstiegsmöglichkeiten und spezielle Stellungen in Führungspositionen anbieten. Durch zufriedene Mitarbeiter steigt auch das Ansehen des Unternehmens nach außen sowie deren Leistungsbereitschaft.

Attraktivität des Betriebes – nicht nur für die junge Generation interessant

In der heutigen Zeit gehört die Arbeitgeberattraktivität gerade auch bei den jüngeren Generationen zu den wichtigen Themen. Gerade bei einem Arbeitsmarkt der durch Fachkräfteengpässe gekennzeichnet ist, kann somit ein Vorteil gegenüber der Konkurrenz geschaffen werden. Auch in Krisenzeiten fahren attraktive Arbeitgeber besser als unattraktive, da ihre Mitarbeiter fest zu ihrem Unternehmen stehen. In Deutschland fühlen sich nur knapp 15 Prozent der Befragten in ihren Unternehmen wohl. Für die Arbeitnehmer gilt nicht mehr wie früher nur der finanzielle Aspekt als wichtigster. Die Tätigkeit an sich soll auch mehr Spaß machen, mehr Chancen ermöglichen und den Beschäftigten ein sicheres und familiäres Gefühl vermitteln.

Fehlt der Sinn hat Krankheit Platz
Fehlt der Sinn hat Krankheit Platz

Je nach Unternehmen und Branche kann die Arbeitgeberattraktivität auf eine andere Art und Weise gesteigert werden. Jeder Arbeitgeber sollte in dieser Hinsicht seinen eigenen Weg gehen und sein Konzept nicht von Anderen kopieren. Mit maßgeschneiderten Lösungen fährt man heute weit besser. Um den richtigen Weg einschlagen zu können, sollten am Besten die Mitarbeiter befragt werden. Anhand dieser Daten können die richtigen Entscheidungen getroffen werden, um die Arbeitgeberattraktivität zu verbessern.

Bei der Optimierung des Unternehmens sollten Maßnahmen für alle Bereiche getroffen werden. Die wichtigsten Bereiche der meisten Arbeitgeber sind die Vergütung, eine individuelle Karriereplanung und Weiterbildung sowie Sozial- bzw. Nebenleistungen. Arbeitgeber mit einer langen und/oder regionalen Tradition sollten diese auf jeden Fall weiterführen, diese aktiv kommunizieren und diese durch einzelne Maßnahmen weiter auszubauen.

Nennen Sie 3 Punkte, warum Sie bei uns (gern) arbeiten?, kann der Chef (m/w) fragen.

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Arbeitgeberattraktivität ist die komplette Umsetzung der Maßnahmen und das auf allen Führungsebenen. Auch die Geschäftsführung sollte mit gutem Beispiel vorangehen und die Maßnahmen vorleben. Die Präsentation nach außen sollte auch in den Medien, im Internet und in den sozialen Netzwerken vorhanden sein.

Ergebnisse einer hohen Arbeitgeberattraktivität

Durch die erfolgreiche Durchsetzung und Steigerung der Arbeitgeberattraktivität lassen sich verschiedene positive Effekte erreichen:

  1. das Engagement der Mitarbeiter steigt,
  2. das Zusammengehörigkeitsgefühl wird verbessert und
  3. die Fluktuationsrate sinkt.

 

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