Fachkräfteforum Familienfreundliches Sachsen am 5. Dezember 2012

Sachsen ist ein besonders familienfreundliches Land. Die vielen berufstätigen Mütter und Väter zeigen, dass Familie und Beruf im Freistaat vereinbar sind. So liegen auch die sächsischen Unternehmen beim Anteil von Frauen in Führungspositionen bundesweit vorn. Gut ein Drittel der Väter nehmen in Sachsen Elternzeit in Anspruch und das Kinderbetreuungsnetz ist hervorragend.

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bleibt jedoch auch in Zukunft eine zentrale Herausforderung für unser Gemeinwesen. Die Verbesserung der Chancen von Frauen am Arbeitsmarkt dient der gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern am gesellschaftlichen Leben und trägt dazu bei, den zunehmenden Bedarf an Fachkräften abzudecken. Neben den Phasen der Erziehung von Kindern und Jugendlichen treten auch jene Phasen immer mehr in den Mittelpunkt, in denen die Betreuung von pflegebedürftigen Angehörigen notwendig wird. Bereits jetzt hat Sachsen im Bundesvergleich die älteste Bevölkerung. Das Thema Beruf und Pflege ist somit ein Schwerpunkt der sächsischen Vereinbarkeitspolitik.

Vor diesem Hintergrund laden der Sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Sven Morlok und die Sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz Christine Clauß Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Bildung und Verbänden sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger ein zum Fachkräfteforum Familienfreundliches Sachsen.

Statements der einladenden Minister

Sven Morlok, Wirtschaftsminister Sachsen: „Unternehmen, die bereits heute familienbewusste Arbeitsstrukturen schaffen, werden morgen die Gewinner im Wettbewerb um qualifizierte und motivierte Fachkräfte sein.“

Christine Clauß, Sozialministerin Sachsen: „Sachsen ist ein familienfreundliches Land. Das gilt auch und besonders für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. In unserer sächsischen Allianz für Familien arbeiten wir mit Arbeitnehmern, Arbeitgebern und weiteren Partnern, um die richtigen Rahmenbedingungen dafür zu schaffen. Flexible Arbeitszeit- und Arbeitsortmodelle, die Gestaltung der Elternzeit, die Erleichterung des beruflichen Wiedereinstiegs und der Ausbau der Kinderbetreuung sind nur einige Beispiele dieser Rahmenbedingungen. Sächsische Unternehmen wissen schon lange, dass Familienfreundlichkeit kein Luxus ist, sondern die Bedingung für die Ansiedlung qualifizierter Fachkräfte. Bei uns haben Eltern die Wahl, wie sie ihre Kinder erziehen und betreuen wollen.“

Zeitpunkt und Ort des Fachkräfteforum

5. Dezember 2012, 9:30 bis 16:30 Uhr

Deutsches Hygiene-Museum, Lingnerplatz 1, 01069 Dresden

 


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Programm des Fachkräfteforum

Fachkräfteforum Familienfreundliches Sachsen
UhrzeitProgrammpunkt
ab 9:00 UhrAnmeldung und Begrüßungskaffee
9:30 UhrEröffnung

Grußworte

Staatsminister Sven Morlok

Staatsministerin Christine Clauß

10:00 UhrIst Familienfreundlichkeit etwas fürs Herz oder für die Rentabilität?Prof. Dr. Ulrike Detmers , Mitglied der Geschäftsführung und Gesellschafterin der Mestemacher-Gruppe, Fachhochschule Bielefeld
10:30 UhrKaffeepause
11:00 UhrFürsorge für andere: Vereinbarkeitsperspektiven im LebensverlaufProf. Dr. Hans Bertram , Humboldt-Universität zu Berlin
11:30 UhrPodiumsgesprächKonstantine Duscha , Geschäftsführerin Grundsicherung der Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Sachsen

Magdalena Kaminska , Systemischer Coach (u. a. Müttercoaching); Ansprechpartnerin des Verbandes berufstätiger Mütter e. V. in Leipzig

Konrad Schumann , Pflegedirektor Klinikum Chemnitz gGmbH; Vorsitzender der Landesgruppe des Bundesverbandes Pflegemanagement und Vorsitzender des Sächsischen Pflegerates

Christian Schramm , Oberbürgermeister der Stadt Bautzen; Präsident des Sächsischen Städte- und Gemeindetages

12:15 UhrMittagspause
13:30 UhrPflegen und Arbeiten – die neuen HerausforderungenThomas Ilka , Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit
14:00 UhrDialogrunde 1 (Worldcafe)Frauen in Führungspositionen

Kinderbetreuung und Arbeitszeitmodelle

Pflege und Erwerbstätigkeit

Berufsrückkehr nach Elternzeit und Pflege

15:00 UhrKaffeepause
15:30 UhrDialogrunde 2 (Worldcafe)Frauen in Führungspositionen

Kinderbetreuung und Arbeitszeitmodelle

Pflege und Erwerbstätigkeit

Berufsrückkehr nach Elternzeit und Pflege

16:15 UhrAbschluss und AusblickStaatsminister Sven Morlok
16:30 UhrEnde

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