Warum Sie bei Fachkräftesicherung Prioritäten setzen müssen

Bei Fachkräftesicherung Prioritäten setzen, heißt vor allem das Thema seitens der Unternehmensleitung und Personalabteilung als Kernziel des Unternehmens festzulegen. Was sich in der Theorie einfach anhört, scheitert in der Praxis oft am Tagesgeschäft. Aus unserer Sicht ist Fachkräftesicherung das Ergebnis aus allen (erfolgreichen) Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung und Mitarbeitergewinnung. Ein so wichtiges Thema auf dem Schirm zu haben, ist super. Um daran wirklich zu arbeiten, muss es im Tagesgeschäft über andere (gut) funktionierende Prozesse gestellt werden, mit dem Ziel neue Mitarbeiter zu gewinnen.

Nehmen Sie sich Zeit für das Thema Fachkräftesicherung

Viele Fachbegriffe, die im Bereich HR die Runde machen, sind mittlerweile als Buzzwords verschrien.  Begriffe, wie Mitarbeitermotivation, Arbeitgeberattraktivität und Employer Branding haben in den letzten Jahren die Runde gemacht und sorgen beim Handwerksbetrieb um die Ecke für das sprichwörtliche Augenrollen. Als Unternehmer wünschen Sie sich konkrete Inhalte und wirkliche Lösungen für drückende Probleme. Gerade die Entscheidung eine externe Leistung zu beauftragen, fällt vielen schwer, weil Sie sich ständig fragen, was bekomme ich denn hier für mein Geld und meine Zeit?!

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Die Ist-Analyse beginnt bei Ihnen im Betrieb

Aus unserer Sicht macht es keinen Sinn sich mit dem Thema Fachkräftesicherung auseinanderzusetzen, wenn Sie Empfinden, dass Sie keine Probleme mit Mitarbeiterbindung und Mitarbeitergewinnung haben. Dazu empfehlen wir Ihnen zu analysieren, ob Sie ein Mitarbeiterbindungsproblem, ein Mitarbeitergewinnungsproblem oder beides haben.

  • Wenn Sie ein Mitarbeiterbindungsproblem haben, merken Sie das vor allem am hohen Krankenstand, an der Wechselwilligkeit Ihrer Mitarbeiter oder/und an mangelnder Motivation, die von Ihnen gestellten Aufgaben sehr gut zu erledigen. Mitarbeiter, die Sie abmahnen wollen, zählen genauso dazu, wie solche, die aus Ihrer Sicht innerlich gekündigt haben bzw. nur noch Dienst nach Vorschrift machen.
  • Ein Mitarbeitergewinnungsproblem äußert sich vor allem in einer langen aufwendigen Bewerbersuche. Ihre offenen Stellen können Sie nicht oder nur noch schwer adäquat besetzen. Einstellungen scheitern aus unterschiedlichsten Gründen. BewerberInnen (auch Azubis) treten Ihre Stellen mit oder ohne Angabe von Gründen nicht an. Viele kommen nicht über die Probezeit hinaus – kündigen selbst oder werden durch Sie gekündigt.

Konkretisieren Sie Ihr Problem so gut es nur geht!

Um zu wissen, ob Sie Probleme in Ihrem Unternehmen haben, müssen Sie sich dem Thema Fachkräftesicherung erstmal öffnen und nähern. Sammeln Sie Informationen ehe Sie sich der Lösung widmen! Indizien für Fachkräftemangel bestehen, wenn Sie z. B.:

  1. im Tagesgeschäft personell so eingespannt sind, dass Sie mögliche Angebote und Veranstaltungen zum Thema nicht besuchen können oder Ihre Teilnahme kurzfristig absagen müssen
  2. Stellen ausschreiben, wo sich niemand oder keine passende Fachkraft bewirbt
  3. wegen Personalmangel Kundenaufträge ablehnen müssen bzw. Lieferschwierigkeiten haben
  4. wiederholt aufgrund schlechter Leistungen nacharbeiten (lassen müssen)
  5. auf den Zeitarbeitskonten Ihrer Mitarbeiter Überstunden türmen
  6. sich mehr mit dem Management (Organisation) als mit Führung befassen müssen

Auch, wenn Sie nur einen der fünf Punkte bejahen können, haben Sie schon ein Problem mit (Ihrer) Fachkräftesicherung. Nun gibt es kein Patentrezept sondern vor allem gute und richtige Impulse, die Sie für sich finden und in eine Strategie umsetzen müssen. Passende Beratung bzw. wirkungsvolle Produkte sind Teil Ihrer neuen Strategie und bringen Sie langfristig Ihrem Ziel Fachkräftesicherung näher! Die Kernfrage ist und bleibt:

Suchen und brauchen Sie wirklich eine Lösung für dieses Thema?

Bei Fachkräftesicherung Prioritäten setzen, bedeutet nichts anderes als Ihre unternehmerischen Prozesse zu schärfen und sich, Ihr Unternehmen sowie Ihre Marke weiterzuentwickeln, so dass sie optimal dazu beiträgt, dass sich:

  1. tolle Menschen (Mitarbeiter) begeistern, im Unternehmen zu bleiben und
  2. tolle Menschen (Mitarbeiter) begeistern, zum Unternehmen zu kommen.“

Bei Fachkräftesicherung Prioritäten setzen, heißt auch, dass Sie wirklich ein Problem erkennen, eine Lösung suchen und diese umsetzten auch, wenn starke Veränderungen nötig sind. Die Frage, wie und was Sie als Unternehmer im Mittelstand dazu bringt, sich zu öffnen und aktiv Lösungen zu suchen, müssen Sie für sich und Ihr Unternehmen klären.

Offen sein, zuhören und mitmachen!

Hilfreich wäre es, wenn Sie Ihre Erwartungen insofern senken, dass Sie bei

  1. der Teilnahme an einer Veranstaltung
  2. einem Erstberatungstermin oder
  3. beim Recherchieren im Internet

gleich die ultimative Strategie zur Übernahme finden. Rezepte gibt es wie Sand am Meer aber nicht jedem schmecken alle Zutaten und schon gar nicht das Ergebnis. Fachkräftesicherung ist vor allem ein Problem, dass einher geht mit einem Mangel an Menschen, die als ausgebildete Fachkraft für die Ausübung von Berufen zur Verfügung stehen.

Diesen Mangel an gut ausgebildeten fachlich passenden Menschen kann niemand über Nacht beheben. Weder Zuwanderung noch ein starkes duales Ausbildungssystem noch der Bachelor lösen kurzfristig Probleme, die über Jahre gewachsen sind. Der größte Denkfehler passiert, wenn Sie sich im Tagesgeschäft nur mit den schon vorhandenen Auswirkungen des Fachkräftemangels beschäftigen und darauf warten, dass Ihnen jemand Personal beschafft bzw. Ihre Probleme mit Fachkräftesicherung politisch gelöst werden.

Prioritäten bei der Fachkräftesicherung setzen und seinen eigenen Weg finden

Der lange Weg von der Idee zur Lösung

Besser ist es seinen eigenen Weg zu finden, um sich und Ihr Unternehmen zukunftsfähig ausrichten. Die Weichen für Veränderungen stellen Sie als Unternehmer. Um wirksame Veränderungen in Ihrem Denken und Handeln beim Thema Fachkräftesicherung zu spüren, braucht es neben guten Ideen und Impulsen Zeit für die Umsetzung und die Mitarbeit aller im Unternehmen. Bei Fachkräftesicherung Prioritäten setzen, heißt das Thema zur Chefsache und Teamsache zu machen. D. h, alle ziehen an einem Strang und entwickeln sich gemeinsam weiter. Radikale Veränderungen (im Alleingang) könnten dazu führen, dass bestehende Mitarbeiter sich nicht mitgenommen fühlen und ihrerseits kündigen.

Ihre Marke bindet und gewinnt Mitarbeiter

Ob und wie stark sich Ihre Mitarbeiter mit Ihnen als Chef bzw. mit Ihrer Arbeitgebermarke identifizieren, gilt es herauszufinden, denn Ihre Mitarbeiter sind die besten Werbeträger für Sie. Wirksame Empfehlungen zur Qualität des Arbeitsplatzes in Ihrem Betrieb sprechen die aus, die täglich bei Ihnen gern und gut schaffen. Als externer Dienstleister wissen wir, dass sowohl in Ihrer Belegschaft als auch im menschlichen Speckgürtel um Ihr Unternehmen sowie in Ihrem Netzwerk versteckte Talente und Potenziale schlummern . Die gilt es selbst oder mit Unterstützung dritter zu finden und zu heben.

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Transferzeit einberechnen und Hilfe annehmen

Haben Sie eine gute Idee zur Fachkräftesicherung müssen Sie diese auch in die Praxis transferieren. Nichts, was uns heute einfällt, können wir ohne Prozess (mit Zeit für Planung, Erfahrungen und Nachbesserungen) morgen ins Tagesgeschäft übernehmen. Um Zeit zu sparen bzw. eine Idee oder einen passenden Prozess zu entwickeln, ist es hilfreich sich extern unterstützen zu lassen. Viele gute Ansätze auf dem Weg zur Fachkraft finden Sie natürlich online. Diese Ansätze müssen Sie aber auf Wirksamkeit prüfen ehe Sie damit starten. Wir bieten Ihnen rund um Fachkräftesicherung Gespräche, Ideen, Konzepte, Strategien und wirksame Produkte, die Ihnen helfen, Ihr Unternehmen im Rahmen der Mitarbeiterbindung und Mitarbeitergewinnung gut aufzustellen.

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