Workplacegardening – Eine Idee wird salonfähig

Was würden Sie denken, wenn wir mit Ihnen als Personalverantwortlichem über Gartenarbeit sprechen möchten?

Viele werden jetzt denken, das ist anstrengend, man macht sich dreckig, es ist zermürbend und was man in der Zeit alles erledigen könnte…

Wenn aber dieselbe Gartenarbeit dafür sorgt, dass sich Mitarbeiter-Teams in der Pause „erden“ können, sich erholen von langwierigen, immer ähnlichen Arbeiten,  miteinander kommunizieren, sich fit halten können und dazu noch gesunde Lebensmittel herstellen, wie klingt das dann?

Gerade jetzt, wo der Frühling, bzw. Früh-Sommer sich anschickt, uns Freude zu bereiten, versucht Andrees Backer eine Dienstleistung zu etablieren, die in den USA und Großbritannien schon lange Zeit existiert:

Workplacegardening mit Hochbeeten in vielfältigen Formen und in der Fläche

Der Schuh-Hersteller Timberland z.B. hat an seinem Hauptsitz in den USA bereits Anfang der 1990er Jahre ein Projekt mit workplace gardens begonnen. Mittlerweile ist daraus ein Projekt namens „community service events“ geworden, welches schon in aller Welt Bäume gepflanzt und soziale Projekte angestoßen hat. Jeder Mitarbeiter darf dafür pro Jahr 40 bezahlte Arbeitsstunden einsetzen.

Es handelt sich hier um eine Maßnahme, die die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Betrieb in hohem Maß fördert. Gleichzeitig kann sich das Unternehmen Timberland mit entsprechendem Marketing im Sinne des employer branding der Öffentlichkeit gegenüber präsentieren.

Wie kamen sie auf die Idee von Workplacegardening und wie können solche Maßnahmen in Deutschland entstehen?

A.B.: Ich habe nach einer Lehre im Garten- und Landschaftsbau einige Jahre mit dem Bau von Gärten verbracht und im Anschluss daran ein Studium aufgenommen. Daraufhin habe ich über 20 Jahre in leitender Funktion in der Gartengestaltung gearbeitet und entdeckte die Funktion vom workplace gardening in Übersee und Großbritannien.

Das praktische Know-how, also der grüne Daumen, stammt sowohl aus meiner über 30-jährigen Tätigkeit in tausenden von Hausgärten, als auch natürlich aus meinem eigenen, bewirtschafteten Garten.

In der Durchführung von Workshops und Seminaren , die ich mehrere Jahren lang parallel im Vertrieb in der grünen Branche leitete, bestand ebenfalls ein Teil meiner beruflichen Tätigkeit, die ich sehr gern ausführte Hier ergaben sich für mich viele Gelegenheiten, zu erkennen, was die Menschen für und an der Gartenarbeit motiviert und begeistert und dass sie daraus eine positive Wirkung auf ihr Allgemeinbefinden ableiten. Betriebe, die bereits im Sinne der Betrieblichen Gesundheitsförderung oder des employer branding tätig sind, werden über ein Budget für die entsprechenden Maßnahmen verfügen.

Wie läuft Mitarbeiterbindung durch Workplacegardening konkret ab?

A.B.: Soweit sie als Arbeitgeber von der Idee des workplace gardening überzeugt sind, kann der Prozess beginnen:

Der Anfang bedeutet, dass die Mitarbeiter eines Betriebs unter meiner Anleitung (Hoch-)Beete anlegen, Gemüse, Kräuter und Obst aussäen, bzw. pflanzen, pflegen und anschließend ernten. Das Erntegut kann von den Mitarbeitern verzehrt, in der Kantine verwertet werden,  oder sozialen Zwecken wie z. B. Tafeln für Bedürftige zugeführt werden.

Darüber hinaus sind natürlich weitere Projekte vorstellbar, wie die Gestaltung des Firmen-Umfelds, Unterstützung von Begrünungen oder anderen sozialen Projekten, etc. Nicht vergessen werden darf bei solchen Maßnahmen die öffentlichkeits-wirksame Wirkung bei entsprechender Kommunikation nach außen. Dies alles bei relativ geringem finanziellen Aufwand.

Was sind die konkreten Vorteile für den Betrieb und die Mitarbeiter?

Fitness im Garten!

Die Krankenkassen erklären Gartenarbeit aus gesundheitlichen Gründen für vorteilhaft: Gartenarbeit trainiert das Herz-Kreislauf-System, stärkt die Muskulatur in Beinen, Armen und Rücken und die grüne Umgebung tut der Seele gut. Sie baut Stress-Hormone ab, senkt den Blutdruck und beeinflusst die Psyche positiv, sodass mehr Glückshormone ausgeschüttet werden. Nicht zu vergessen, dass all dies an der frischen Luft passiert und nicht im muffigen Fitness-Studio.

In Umfragen von Angestellten haben die Krankenkassen die wesentlichen gesundheitlichen Defizite herausgefunden: zu wenig Bewegung und mangelhafte, weil meist zu hektische Ernährung. An beiden Punkten lässt sich mit workplace gardening einfach und mit relativ geringem Zeit- und Finanzaufwand arbeiten.

Die Betreuung des Gartens durch Andress Backer (workplacegarden.de) in Form von Workshops und praktischen Übungen soll dazu beitragen, dass das Projekt sich nachhaltig und langfristig etabliert. Eine kleine Grünfläche ist sicher in (fast) jedem Betrieb dafür vorhanden. Die Kosten zur Durchführung sind im Vergleich zu anderen Maßnahmen äußerst gering.

Zusätzlich kann das Gärtnern jetzt auch in den variablen Hochbeeten durchgeführt werden: Die Hochbeete sind in vielen Varianten und Höhen, auch mit Schwerlastrollen verfügbar. Das heißt, sie können z.B. auch auf Terrassen oder Dachgärten variabel eingesetzt werden.

Workplace gardening kann also als Puzzle- Teil des Betrieblichen –Gesundheitsmanagements, oder des employer brandings eingesetzt werden. Die Auswirkungen auf Körper und Seele hat Herr Backer in den 30 Jahren im Eigenversuch getestet und ist damit nachweislich sehr zufrieden.

Gesunde Ernährung mit frischem Obst und Gemüse

Unbestritten ist auch der Einfluss auf die Ernährung der Beschäftigten. Die Ergebnisse des Workplacegarden sind Kräuter, Gemüse und Obst. In der Küche des Betriebes können diese entweder weiterverarbeitet werden oder aber als gesunder Snack direkt am Arbeitsplatz zur Verfügung stehen.

Jetzt aktiv werden

Andrees Backer und die Fachkräftesicherer würden sich über Rückmeldungen freuen. Nutzen Sie dazu die Kommentarfunktion und wenden sich bei weiteren Fragen direkt an Andrees Backer:

WorkplaceGarden
Andrees Backer
Voltmannstraße 176
33613 Bielefeld

Telefon: 0173-4532494, mail@workplacegarden.de

Der Staffgarden von P. Allen Smith

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