Die Arbeit am Schreibtisch gesundheitsfördernd gestalten

Die tägliche Arbeit am PC ist in deutschen Büros gang und gäbe, immerhin gibt es hierzulande knapp 18 Millionen entsprechende Arbeitsplätze. Die gesundheitlichen Risiken sind dabei bekannt und reichen von Rückenproblemen bis hin zu Bewegungsmangel und Kopf-, Nacken- und Schulterschmerzen. Abhilfe schaffen ergonomische Büromöbel, abwechslungsreiche Sitzpositionen und entsprechende Angebote an Mitarbeiter für ausgleichende Bewegungstrainings.

Der richtige Arbeitsplatz muss unterschiedlichen Aspekten entsprechen

Ein optimaler Schreibtisch sollte in der Höhe individuell verstellbar sein. Idealerweise kann der Arbeitnehmer diesen so regulieren kann, dass er für einen gewissen Zeitraum seine Arbeit im Stehen verrichten kann. Das entlastet die Wirbelsäule und bringt für den Rücken Abwechslung in die tägliche Routine. Wichtig ist zudem, dass die Schreibtischoberfläche so geräumig ist, dass beim Tippen am Computer oder Laptop sowohl Handgelenke als auch Unterarme bequem darauf liegen können.

Beim Schreibtischstuhl sollte die Höhe an Körpergröße und Tischhöhe angepasst werden können und so eine gerade Sitzposition ermöglichen. Um die Wirbelsäule perfekt zu entlasten sollte er außerdem über eine dynamische Sitzfläche verfügen. Für Abwechslung können ein Sitzhocker oder ein Gymnastikball sorgen. Doch auch auf diesen sollten man nicht den ganzen Tag sitzen, da die Belastung für den Rücken langfristig zu einseitig ist.

Das Raumklima ist ebenfalls wichtig

Bei aller Konzentration auf die richtigen Möbel sollten Arbeitgeber bei der Büroplanung auch an Möglichkeiten zur Lüftung denken. Computerarbeit verleitet dazu, sehr lange relativ reglos in die Arbeit vertieft zu verharren. Dabei benötigt das Gehirn Sauerstoff, um gut zu funktionieren. Außerdem lässt sich mit ausreichend Fenstern auch die Raumtemperatur gut regulieren. Ist den Mitarbeitern im Sommer zu warm, wirkt sich das negativ auf die Konzentration und die Produktivität aus. Durchzug zum Senken der Raumtemperatur kann Rückenprobleme begünstigen. Effektive Abkühlung können hier Lüfter schaffen. In der großen Auswahl an Ventilatoren von Kaiser+Kraft finden Sie sowohl Geräte für den Tischgebrauch als auch Standmodelle und Deckenventilatoren. Der Vorteil solcher Geräte gegenüber einer Klimaanlage ist, dass die Raumtemperatur nicht so stark abgekühlt wird, dass sich die Mitarbeiter eine Sommergrippe einfangen. Die richtige Nutzung der Heizung ist im Winter aber genauso wichtig wie die Kühlungsmöglichkeiten im Sommer, da sonst Krankheitsausfälle drohen.

Bewegung in den Bürotag integrieren

Hat der Arbeitgeber die optimale Büroausstattung zur Verfügung gestellt, liegt es am Arbeitnehmer selbst, eintöniges, langes Sitzen zu vermeiden. Darum sollte jede Gelegenheit zum Aufstehen genutzt werden. Schon ein paar Schritte zum Drucker oder an einen Aktenschrank unterbrechen die starre Haltung und sorgen für Abwechslung. Das verschafft gleichzeitig auch den Augen eine kleine Pause von der anstrengenden Bildschirmarbeit. Für diese ist neben optimalen Lichtverhältnissen die richtige Positionierung des Bildschirmes wichtig. Im rechten Winkel zum Fenster platziert, schafft das Gerät gute Arbeitsbedingungen. Regelmäßiges bewusstes Blinzeln und gelegentliches Fokussieren auf einen Punkt fernab des Bildschirms entlastet die Augen zusätzlich.

Ausbildung von Bewegungsmultiplikatoren Mitarbeiter bewegen Mitarbeiter (c) janeb13 pixabay.de
Ausbildung von Bewegungsmultiplikatoren Mitarbeiter bewegen Mitarbeiter (c) janeb13 / pixabay.de

Sportprogramme nutzen allen Beteiligten

In vielen Unternehmen haben sich Bewegungsprogramme und entsprechende Angebote für Trainings für eine bewegte Mittagspause etabliert. Sie bieten eine gute Abwechslung und fördern das obendrein Arbeitsklima im Betrieb, wovon Arbeitgeber und -nehmer gleichermaßen profitieren. Letztere bleiben länger gesund und sind weniger im Krankenstand, was natürlich die Motivation und den Arbeitseinsatz fördert, worüber sich der Arbeitgeber wiederum freut.

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