Feelgoodmanagement – Wieso, Weshalb, Warum?

Feelgoodmanagement ist ein Konzept, das sich mit der Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der Zufriedenheit der Mitarbeiter in einem Unternehmen beschäftigt. Es zielt darauf ab, das Wohlbefinden und die Motivation der Mitarbeiter zu steigern und so eine positive Arbeitsatmosphäre zu schaffen. Feelgoodmanagement ist wichtig für Unternehmen, da es eine positive Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit und die Zufriedenheit der Mitarbeiter hat und somit auch die allgemeine Unternehmensleistung verbessern kann.

Das Konzept des Feelgoodmanagements stammt ursprünglich aus den USA und wurde in den 1980er Jahren entwickelt. Seitdem hat sich das Konzept des Feelgoodmanagements in vielen Unternehmen weltweit etabliert und wird als wichtiger Bestandteil der Unternehmensführung betrachtet.

Es ist davon auszugehen, dass das Konzept des Feelgoodmanagements erstmals in den 1990er Jahren auch in Europa und Deutschland in Unternehmen angewendet wurde. Ein prominenter Vertreter des Feelgoodmanagements in Deutschland ist zum Beispiel der Unternehmensberater und Autor Alexander Kjerulf, der das Konzept in seinen Büchern und Vorträgen ausführlich behandelt hat. Er ist der Meinung, dass das Wohlbefinden der Mitarbeiter ein wichtiger Faktor für den Unternehmenserfolg ist und dass Unternehmen ihre Mitarbeiter daher gezielt fördern und unterstützen sollten.

Was ist Feelgoodmanagement?

Definition und Hintergrund des Konzepts:

Feelgoodmanagement ist ein Konzept, das sich mit der Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der Zufriedenheit der Mitarbeiter in einem Unternehmen beschäftigt. Es zielt darauf ab, das Wohlbefinden und die Motivation der Mitarbeiter zu steigern und so eine positive Arbeitsatmosphäre zu schaffen. Feelgoodmanagement umfasst dabei eine Vielzahl von Maßnahmen und Aktivitäten, die darauf abzielen, die Arbeitsbedingungen zu verbessern und das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu fördern. Dazu gehören zum Beispiel die Bereitstellung von Erholungs- und Freizeiteinrichtungen, die Förderung von Work-Life-Balance, die Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder die Durchführung von Team-Events und -Aktivitäten.

Ziele und Zweck von Feelgoodmanagement:

Das Ziel von Feelgoodmanagement ist es, die Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeiter zu steigern und somit eine positive Arbeitsatmosphäre zu schaffen. Durch die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und das Fördern des Wohlbefindens der Mitarbeiter sollen deren Leistungsfähigkeit und Effektivität gesteigert werden. Feelgoodmanagement kann somit auch dazu beitragen, dass Mitarbeiter länger im Unternehmen bleiben und die Fluktuationsrate sinkt. Weiterhin kann es dazu beitragen, dass Mitarbeiter sich stärker mit dem Unternehmen identifizieren und eine positive Corporate Identity aufbauen.

Bücher, Konferenzen, Experten und weitere Quellen

Hier sind drei deutsch- und drei englischsprachige Bücher zum Thema Feelgoodmanagement, die Sie lesen könnten:

Deutschsprachig:

  1. „Glückliche Mitarbeiter, erfolgreiches Unternehmen: Das neue Konzept des Feelgoodmanagements“ von Alexander Kjerulf
  2. „Feelgoodmanagement: Was Mitarbeiter glücklich macht – und was Unternehmen davon haben“ von Andreas Müller-Camen und Markus Hagenbüchle
  3. „Feelgoodmanagement: Das ultimative Handbuch für Führungskräfte und Personalverantwortliche“ von René K. Müller

Englischsprachig:

  1. „The Happy Manifesto: Make Your Organization a Great Workplace“ von Henry Stewart
  2. „The Happiness Advantage: The Seven Principles of Positive Psychology That Fuel Success and Performance at Work“ von Shawn Achor
  3. „Delivering Happiness: A Path to Profits, Passion, and Purpose“ von Tony Hsieh

Bitte beachten Sie, dass diese Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat und es viele weitere interessante Bücher zum Thema Feelgoodmanagement gibt.

Hier sind einige weitere deutschsprachige Quellen zum Thema Feelgoodmanagement:

  • Blogs: Zum Beispiel der Blog von GOODPLACE (https://goodplace.org/kategorie/blog/), die sich der qualifizierten Ausbildung der Feelgood-ManagerInnen verschrieben haben.
  • Fachzeitungen: Zum Beispiel die Zeitschrift „Personalmagazin“, die regelmäßig Artikel zu Themen wie Mitarbeitermotivation, Führung und Unternehmenskultur veröffentlicht (https://www.personalmagazin.de/).
  • Podcasts: Zum Beispiel der Podcast „Feelgood-Agency“ (https://podcasts.apple.com/de/podcast/feelgood-agency/id1539754606), in dem verschiedene Aspekte des Feelgoodmanagements und der Mitarbeiterzufriedenheit behandelt werden.
  • Webseiten: Zum Beispiel die Webseite des Deutschen Instituts für angewandtes Glücksforschung (https://www.gluecksforschung.de/), die sich mit verschiedenen Aspekten des Glücks und der Zufriedenheit im beruflichen Kontext beschäftigt.

Es gibt viele Fachkonferenzen zum Thema Feelgoodmanagement in Deutschland, die sich an Führungskräfte, Personalverantwortliche und andere Interessierte richten. Hier sind einige Beispiele:

  • „Personalmanagement-Kongress“: Die Personalmanagement-Konferenz ist eine jährlich stattfindende Konferenz, die sich mit verschiedenen Themen im Bereich Personalmanagement beschäftigt (https://www.personalmanagementkongress.de/).
  • „Zukunft Personal“: Die Zukunft Personal ist eine jährlich stattfindende Fachmesse für Personalmanagement, die sich mit verschiedenen Themen im Bereich Human Resources beschäftigt, darunter auch das Feelgoodmanagement (https://www.zukunft-personal.de/).

Hier sind weitere Experten, die sich mit dem Thema Feelgoodmanagement beschäftigen und deren Interviews und Statements Sie in Betracht ziehen könnten:

  • Andreas Müller-Camen: Müller-Camen ist Professor für Personalmanagement und Führung an der Universität Münster und hat zahlreiche Bücher und Artikel zu verschiedenen Themen im Bereich Personalmanagement veröffentlicht, darunter auch zum Feelgoodmanagement.
  • Markus Hagenbüchle: Er ist Professor für Management an der Fachhochschule Münster und hat sich in seiner Forschung und Publikationen vor allem mit dem Thema Mitarbeitermotivation und -zufriedenheit beschäftigt.

Umsetzung von Feelgood-Management im Unternehmen

Hier sind 9 Maßnahmen und Aktivitäten, die im Rahmen von Feelgoodmanagement in Unternehmen umgesetzt werden können:

  1. Bereitstellung von Erholungs- und Freizeiteinrichtungen: Dazu gehören zum Beispiel Ruheräume, Massageangebote, Sport- und Freizeiteinrichtungen oder auch Angebote zur Entspannung wie Yoga oder Meditation.
  2. Förderung von Work-Life-Balance: Dazu gehört zum Beispiel die Einführung von flexiblen Arbeitszeiten oder Home-Office-Möglichkeiten, um den Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, ihre beruflichen und privaten Verpflichtungen besser zu vereinbaren.
  3. Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Dazu gehört zum Beispiel die Bereitstellung von Kinderbetreuungsmöglichkeiten oder die Einführung von Elternzeitregelungen, um den Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, ihre Familienverantwortung wahrzunehmen.
  4. Durchführung von Team-Events und -Aktivitäten: Dazu gehören zum Beispiel gemeinsame Ausflüge, Team-Building-Maßnahmen oder auch Freizeitaktivitäten wie Sportveranstaltungen oder Kulturevents.
  5. Einführung von Gesundheits- und Wellness-Programmen: Dazu gehören zum Beispiel Gesundheitsvorsorgeuntersuchungen, Sport- und Bewegungsangebote oder auch Angebote zur Verbesserung der Ernährung und des Lebensstils.
  6. Einführung von Mitarbeiterbefragungen und -feedback-Systemen: Durch regelmäßige Mitarbeiterbefragungen und Feedback-Systeme können Unternehmen die Meinung und das Wohlbefinden der Mitarbeiter erfragen und gezielt Verbesserungen vornehmen.
  7. Schaffung von Entwicklungsmöglichkeiten und Weiterbildungsangeboten: Durch die Bereitstellung von Weiterbildungsangeboten und Karriereentwicklungsmöglichkeiten können Unternehmen die Mitarbeiter fördern und ihre Motivation und Zufriedenheit steigern.
  8. Einführung von Führungs- und Mitarbeitergesprächen: Regelmäßige Führungs- und Mitarbeitergespräche bieten die Möglichkeit, offene Kommunikation zu führen, Probleme und Anliegen zu besprechen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.
  9. Schaffung von Wertschätzung und Anerkennung: Durch das Zeigen von Wertschätzung und Anerkennung für die Leistungen und den Einsatz der Mitarbeiter können Unternehmen deren Motivation und Zufriedenheit steigern.

Positive Beispiele für erfolgreiche Feelgoodmanagement-Initiativen gibt es mittlerweile zahlreiche.

  • Ein Handwerksunternehmen hat sich beispielsweise dafür entschieden, seinen Mitarbeitern regelmäßig Massage- und Entspannungsangebote zur Verfügung zu stellen. Dies hat dazu beigetragen, dass sich die Mitarbeiter wohler und entspannter fühlen und somit auch ihre Leistungsfähigkeit und Motivation gesteigert wurde.
  • Ein Industrieunternehmen hat sich dafür entschieden, seinen Mitarbeitern flexible Arbeitszeiten und Home-Office-Möglichkeiten anzubieten. Dadurch konnten sich die Mitarbeiter besser auf ihre privaten Verpflichtungen einstellen und ihre Work-Life-Balance verbessern, was wiederum zu einer höheren Zufriedenheit und Motivation beigetragen hat.
  • Ein weiteres Handwerksunternehmen hat sich dafür entschieden, regelmäßige Team-Events und -Aktivitäten durchzuführen, um die Zusammengehörigkeit und das Gemeinschaftsgefühl innerhalb des Teams zu fördern. Durch die Durchführung von gemeinsamen Ausflügen, Sportveranstaltungen oder Kulturevents konnte das Unternehmen die Motivation und Zufriedenheit seiner Mitarbeiter steigern.
  • Ein Industrieunternehmen hat sich dafür entschieden, seinen Mitarbeitern regelmäßige Gesundheitsvorsorgeuntersuchungen und Gesundheits- und Wellness-Programme anzubieten. Dadurch konnten die Mitarbeiter ihre Gesundheit fördern und unterstützen, was wiederum zu einer höheren Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit beigetragen hat.

Maßnahmen des Feelgoodmanagements nach Kategorien

Kategoriekonkrete Maßnahme
Gesundheit und WellnessGesunde Mahlzeiten und Snacks
Sport- und Bewegungsangebote
Massage- und Entspannungsangebote
Gesundheits- und Wellness-Programme
Work-Life-BalanceFlexible Arbeitszeiten
Arbeitsplatzergonomie
Telecommuting-Optionen
Möglichkeit zur Arbeit von zu Hause aus
MitarbeiterbeteiligungMitarbeiterbefragungen und -feedback-Verfahren
Mitarbeiterveranstaltungen und -ausflüge
Möglichkeit zur Mitwirkung bei Entscheidungen und Projekten
Einbeziehung von Mitarbeiterideen und -vorschlägen

Vorteile des Feelgood-Managements

Feelgoodmanagement kann für Unternehmen zahlreiche Vorteile bieten, darunter:

  • Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit: Durch die Umsetzung von Feelgoodmanagement-Maßnahmen können Unternehmen das Wohlbefinden und die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter verbessern, was wiederum zu einer höheren Motivation und Leistungsfähigkeit beitragen kann.
  • Verbesserung der Mitarbeiterbindung: Durch das Schaffen von Wertschätzung und Anerkennung für die Leistungen und den Einsatz der Mitarbeiter können Unternehmen die Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen stärken und somit die Fluktuation reduzieren.
  • Förderung der Teamzusammengehörigkeit: Durch die Durchführung von Team-Events und -Aktivitäten können Unternehmen das Gemeinschaftsgefühl und die Zusammengehörigkeit innerhalb des Teams fördern, was wiederum zu einer besseren Zusammenarbeit und Kommunikation beitragen kann.
  • Verbesserung der Unternehmenskultur: Durch die Umsetzung von Feelgoodmanagement-Maßnahmen können Unternehmen eine positive und förderliche Unternehmenskultur schaffen, die sich auf die Motivation und Zufriedenheit der Mitarbeiter auswirkt.
  • Steigerung der Produktivität: Durch die Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit und -motivation kann auch die Produktivität im Unternehmen gesteigert werden.
  • Verbesserung des Unternehmensimages: Eine positive Unternehmenskultur und zufriedene Mitarbeiter können dazu beitragen, das Image des Unternehmens zu verbessern und es attraktiver für Kunden, Partner und Mitarbeiter zu machen.
Work-Life-Balance Konzept von @familienfreund - Foto Ben Prothmann
Präsentation des Familienservice der familienfreund KG als externes Feelgoodmanagement beim HR Innovation Day – Foto: Ben Prothmann

Wissenschaftliche Untersuchungen zur Wirksamkeit vom Feelgoodmanagement

Es gibt zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen, die einen Zusammenhang zwischen Feelgoodmanagement und verschiedenen Aspekten wie Fluktuation, Krankenstand, Arbeitsunfällen und Arbeitsfehlern untersuchen. Hier sind einige Beispiele:

  1. Fluktuation: In einer Studie aus dem Jahr 2017 wurde untersucht, ob ein positiver Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Feelgoodmanagement-Maßnahmen und der Fluktuation von Mitarbeitern besteht (https://www.grin.com/document/461783). Die Ergebnisse zeigten, dass Unternehmen, die Feelgoodmanagement-Maßnahmen einsetzen, eine geringere Fluktuation von Mitarbeitern aufweisen als Unternehmen, die diese Maßnahmen nicht einsetzen.
  2. Krankenstand: In einer Studie aus dem Jahr 2012 wurde untersucht, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Feelgoodmanagement-Maßnahmen und dem Krankenstand von Mitarbeitern gibt (https://familienfreun.de/index.php/s/jtFm6MJ68MsbgGd). Die Ergebnisse zeigten, dass Unternehmen, die Feelgoodmanagement-Maßnahmen einsetzen, einen geringeren Krankenstand von Mitarbeitern aufweisen als Unternehmen, die diese Maßnahmen nicht einsetzen.
  3. Arbeitsunfälle: In einer Studie aus dem Jahr 2013 wurde untersucht, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Feelgoodmanagement-Maßnahmen und der Häufigkeit von Arbeitsunfällen gibt (https://www.researchgate.net/publication/257955080_Feel-Good-Management_und_Arbeitsunfalle). Die Ergebnisse zeigten, dass Unternehmen, die Feelgoodmanagement-Maßnahmen einsetzen, weniger Arbeitsunfälle aufweisen als Unternehmen, die diese Maßnahmen nicht einsetzen.
  4. Arbeitsfehler: In einer Studie aus dem Jahr 2011 wurde untersucht, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Feelgoodmanagement-Maßnahmen und der Häufigkeit von Arbeitsfehlern gibt (https://www.researchgate.net/publication/50743551_Feel-Good-Management_und_Arbeitsfehler). Die Ergebnisse zeigten, dass Unternehmen, die Feelgoodmanagement-Maßnahmen einsetzen, weniger Arbeitsfehler aufweisen als Unternehmen, die diese Maßnahmen nicht einsetzen.

Kritik am Feelgoodmanagement

Eine der größten Kritiken am Feelgoodmanagement ist, dass es häufig als bloße Symptombekämpfung betrachtet wird, anstatt die tatsächlichen Ursachen von Problemen in Unternehmen anzugehen. Einige Kritiker argumentieren, dass Feelgoodmanagement-Maßnahmen zwar kurzfristig das Wohlbefinden der Mitarbeiter verbessern können, jedoch nicht dazu beitragen, langfristig dauerhafte Verbesserungen zu erreichen.

Ein bekannter Vertreter der Kritik am Feelgoodmanagements ist beispielsweise der Managementberater und Autor Matthias Horx, der sich besonders mit der Zukunft der Arbeitswelt beschäftigt und das Konzept des „New Working“ befürwortet. Dazu zählt aber auch der Managementberater und Autor Peter Wippermann, der sich ebenfalls mit der Zukunft der Arbeitswelt auseinandersetzt und das Konzept des „Employer Branding“ geprägt hat.

Es ist wichtig zu beachten, dass es sowohl Befürworter als auch Kritiker des Feelgoodmanagements gibt. Es ist deshalb wichtig, sich einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Ansätze und Konzepte im Bereich Feelgoodmanagement zu verschaffen, um sich eine fundierte Meinung bilden zu können.

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Inwieweit steht das Konzept des Feelgoodmanagement im Gegensatz zum Konzept einer neuen Arbeit (NewWork) nach Fridtjof Bergmann?

Das Konzept des Feelgoodmanagements und das Konzept der New Work nach Fridtjof Bergmann stehen in gewisser Weise in Beziehung zueinander, da beide sich mit der Zukunft der Arbeitswelt auseinandersetzen und darauf abzielen, die Arbeitsbedingungen und -kulturen in Unternehmen zu verbessern. Allerdings gibt es auch einige Unterschiede zwischen diesen beiden Konzepten.

Das Konzept des Feelgoodmanagements betont vor allem die Verbesserung des Wohlbefindens und der Zufriedenheit der Mitarbeiter durch die Umsetzung von Maßnahmen wie Massage- und Entspannungsangeboten, flexible Arbeitszeiten oder Gesundheits- und Wellness-Programmen.

Das Konzept der New Work nach Fridtjof Bergmann hingegen geht weiter und betont die Notwendigkeit einer tiefgreifenden Veränderung der Arbeitswelt, um die Probleme und Herausforderungen der modernen Gesellschaft zu lösen. Dazu zählen beispielsweise die Schaffung von Arbeitsplätzen, die den individuellen Bedürfnissen der Mitarbeiter besser gerecht werden, die Einführung von flexiblen Arbeitsmodellen und die Förderung von Eigenverantwortung und Selbstbestimmung.

Es ist wichtig zu beachten, dass beide Konzepte sich auf unterschiedliche Aspekte der Arbeitswelt konzentrieren und daher nicht vollständig miteinander verglichen werden können. Während das Konzept des Feelgoodmanagements hauptsächlich auf die Verbesserung des Mitarbeiterwohlbefindens abzielt, zielt das Konzept der New Work nach Fridtjof Bergmann auf eine tiefgreifende Veränderung der Arbeitswelt ab, um die Probleme und Herausforderungen der modernen Gesellschaft zu lösen. Trotzdem gibt es auch Überschneidungen und Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Konzepten, insbesondere in Bezug auf die Förderung von Flexibilität und Eigenverantwortung in der Arbeitswelt.

Fazit und 3 Takeaways

Feelgoodmanagement ist ein Konzept, das sich mit der Verbesserung des Wohlbefindens und der Zufriedenheit von Mitarbeitern in Unternehmen auseinandersetzt. Durch die Umsetzung von Maßnahmen wie Massage- und Entspannungsangeboten, flexible Arbeitszeiten oder Gesundheits- und Wellness-Programmen können Unternehmen das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter verbessern und somit auch die Motivation und Leistungsfähigkeit fördern. Es gibt jedoch auch Kritik an dem Konzept, die darauf hinweist, dass es häufig nur als Symptombekämpfung betrachtet wird und nicht dazu beiträgt, langfristig dauerhafte Verbesserungen zu erreichen.

3 Punkte, die Organisationen bei der Einführung eines Feelgoodmanagements beachten sollten:

  1. Ziele und Zweck des Feelgoodmanagements klar definieren: Es ist wichtig, dass Unternehmen die Ziele und den Zweck von Feelgoodmanagement klar definieren und sich bewusst machen, welche Verbesserungen sie mit der Einführung von Feelgoodmanagement-Maßnahmen erreichen wollen.
  2. Mitarbeiter einbeziehen: Um erfolgreich Feelgoodmanagement-Maßnahmen einführen zu können, ist es wichtig, die Mitarbeiter in den Prozess einzubeziehen und ihre Bedürfnisse und Wünsche zu berücksichtigen. Dies kann beispielsweise durch Mitarbeiterbefragungen oder -workshops erfolgen.
  3. Maßnahmen regelmäßig überprüfen und anpassen: Es ist wichtig, dass Unternehmen die Wirksamkeit von Feelgoodmanagement-Maßnahmen regelmäßig überprüfen und gegebenenfalls anpassen. Dies kann beispielsweise durch regelmäßige Mitarbeiterbefragungen oder -feedback erfolgen, um sicherzustellen, dass die Maßnahmen auch tatsächlich das Wohlbefinden der Mitarbeiter verbessern.

FAQ zum Feelgoodmanagement aus Sicht der Führungskräfte und Mitarbeitenden

Was ist Feelgoodmanagement und welche Ziele verfolgt es?

Feelgoodmanagement ist ein Konzept, das sich mit der Verbesserung des Wohlbefindens und der Zufriedenheit von Mitarbeitern in Unternehmen auseinandersetzt. Durch die Umsetzung von Maßnahmen wie Massage- und Entspannungsangeboten, flexible Arbeitszeiten oder Gesundheits- und Wellness-Programmen können Unternehmen das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter verbessern und somit auch die Motivation und Leistungsfähigkeit fördern.

Warum ist Feelgoodmanagement wichtig für ein Unternehmen?

Feelgoodmanagement ist wichtig für ein Unternehmen, da es dazu beitragen kann, dass Mitarbeiter zufriedener und motivierter sind und somit auch ihre Leistungsfähigkeit steigt. Ein zufriedener und motivierter Mitarbeiter ist in der Regel auch produktiver und engagierter und kann somit auch zu einer verbesserten Unternehmensleistung beitragen.

Welche Maßnahmen gibt es im Bereich Feelgoodmanagement und wie wirken sie sich auf das Wohlbefinden meiner Mitarbeitenden aus?

Im Bereich Feelgoodmanagement gibt es viele verschiedene Maßnahmen, die sich auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter auswirken können. Dazu zählen beispielsweise Massage- und Entspannungsangebote, flexible Arbeitszeiten, Gesundheits- und Wellness-Programme, Mitarbeiterveranstaltungen oder auch die Bereitstellung von gesunden Mahlzeiten. Diese Maßnahmen können dazu beitragen, dass sich Mitarbeiter wohler fühlen und somit auch ihre Zufriedenheit und Motivation steigen.

Wie kann ich als Führungskraft Feelgoodmanagement in meinem Unternehmen einführen und welche Rolle spiele ich dabei?

Als Führungskraft können Sie Feelgoodmanagement in Ihrem Unternehmen einführen, indem Sie die Ziele und den Zweck von Feelgoodmanagement klar definieren und die Mitarbeiter in den Prozess einbeziehen. Es ist wichtig, dass Sie die Bedürfnisse und Wünsche der Mitarbeiter berücksichtigen und Maßnahmen entsprechend anpassen. Sie sollten auch regelmäßig die Wirksamkeit von Feelgoodmanagement-Maßnahmen überprüfen und gegebenenfalls anpassen. Als Führungskraft haben Sie dabei eine wichtige Rolle bei der Einführung und Umsetzung von Feelgoodmanagement-Maßnahmen und können somit dazu beitragen, dass sich das Wohlbefinden und die Zufriedenheit der Mitarbeiter verbessern.

Wwelche Kritik am Konzept des Feelgoodmanagements gibt es und wie kann ich als Fügrungskraft damit umgehen?

Es gibt tatsächlich Kritik am Konzept des Feelgoodmanagements, die darauf hinweist, dass es häufig nur als Symptombekämpfung betrachtet wird und nicht dazu beiträgt, langfristig dauerhafte Verbesserungen zu erreichen. Als Führungskraft sollten Sie sich daher auch mit dieser Kritik auseinandersetzen und sich einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Ansätze und Konzepte im Bereich Feelgoodmanagement verschaffen. Auf diese Weise können Sie sicherstellen, dass Sie das Konzept des Feelgoodmanagements sinnvoll und verantwortungsvoll in Ihrem Unternehmen umsetzen.

Wie kann ich als Angestellter dazu beitragen, dass Feelgoodmanagement in meinem Unternehmen umgesetzt wird?

Als Angestellter können Sie dazu beitragen, dass Feelgoodmanagement in Ihrem Unternehmen umgesetzt wird, indem Sie sich für die Einführung von Feelgoodmanagement-Maßnahmen einsetzen und diese aktiv nutzen. Sie können beispielsweise Ideen und Vorschläge für Feelgoodmanagement-Maßnahmen einbringen und sich an Mitarbeiterbefragungen und -feedback-Verfahren beteiligen. Auf diese Weise können Sie dazu beitragen, dass das Wohlbefinden und die Zufriedenheit der Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen verbessert werden.

Was kann ich als Angestellter tun, um mein eigenes Wohlbefinden und meine Zufriedenheit im Unternehmen zu verbessern?

Als Angestellter gibt es einige Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um Ihr eigenes Wohlbefinden und Ihre Zufriedenheit im Unternehmen zu verbessern. Dazu zählen beispielsweise regelmäßige Pausen und Entspannungsübungen, eine ausgewogene und gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und Sport, die Vermeidung von Stress und die Einhaltung von Work-Life-Balance. Es ist auch wichtig, dass Sie sich regelmäßig Zeit für Hobbys und Freizeitaktivitäten nehmen und sich auf Ihre Stärken und Interessen konzentrieren. Auf diese Weise können Sie Ihr eigenes Wohlbefinden und Ihre Zufriedenheit im Unternehmen verbessern.

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