Eines vorweg: Es wird immer Berufe und Arbeitsplätze geben, bei denen die Präsenzpflicht absolut nötig und erhalten bleibt. Arbeitet man z. B. am Band, auf dem Bau, am Zahnarztstuhl oder in der Küche als Koch werden Sie immer präsente Mitarbeiter für Ihre Kunden benötigen. Aber: Home-Office ist in ausgewählten Branchen und bei bestimmten Unternehmen sowie Arbeitsplätzen generell möglich. In Deutschland setzt sich das Home-Office eher schwer bis gar nicht bei etablierten Unternehmen durch. Ein Punkt, der uns im Gespräch Präsenzpflicht versus Home-Office immer wieder entgegenschlägt, ist die Frage:
Kinderbetreuung
Kinderbetreuung ist die Betreuung von Kindern durch qualifizierte Personen, die nicht die Eltern oder Erziehungsberechtigten sind. Sie kann in verschiedenen Formen erfolgen, wie z. B. Kindertagesstätten, Tagesmütter, Au-Pairs oder Baby- bzw. Kindersitter.
Kinderbetreuung ist nicht nur eine praktische Unterstützung für berufstätige Eltern, sondern auch eine wichtige Möglichkeit für die frühkindliche Bildung und Entwicklung. Kinderbetreuung ist daher ein zentraler Aspekt einer modernen Personalpolitik, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördert, die Chancengleichheit verbessert und die Qualität der Betreuung sichert.
Wenn Sie mehr über Kinderbetreuung erfahren möchten, finden Sie in unserem Archiv viele nützliche Informationen. Machen Sie sich Ihr eigenes Bild von den verschiedenen Angeboten, Kosten und Vorteilen der Kinderbetreuung im Zusammenhang mit der Fachkräftesicherung.
Betriebliche Kinderbetreuung – Verschaffen Sie sich einen Wettbewerbsvorteil!
Für Eltern ist betriebliche Kinderbetreuung eine große Hilfe. Ohne verlässliche Kinderbetreuung lassen sich Beruf und Familie im Sinne von Mutter, Vater, Kind nur schwer vereinbaren. Immer mehr Arbeitgeber erkennen – trotz Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung – den Vorteil von familienfreundlichen Unterstützungsangeboten im Wettbewerb um Fachkräfte und locken begehrte Mitarbeiter mit Krippen- und Kindergartenplätzen.
„Wir können und wollen es uns nicht leisten, auf weibliche Talente zu verzichten, nur weil sie keine qualifizierte Betreuung für ihren Nachwuchs finden“, so zum Beispiel Günther Fleig als Personalvorstand für die Daimler AG.
Arbeitsstelle mit Umzug – Welche Faktoren sind ausschlaggebend?
Die Arbeitswelt ist seit vielen Jahren im Wandel. Fachkräftemangel treibt Unternehmen in prekäre Situationen. Neben genügend Aufträgen für das Unternehmen muss strategische Personalarbeit mit langfristigen, vorausschauenden Handeln wahre Meisterleistungen bei der Personalgewinnung und -bindung vollbringen. Aber wie kann man eine neue Arbeitsstelle mit Umzug verkaufen? Wie attraktiv muss man als Arbeitgeber sein, um neue Fachkräfte aus anderen Städten und Ländern zu gewinnen? Welche Standortfaktoren sind wichtig und was kann ich mit Incentives außer Gehalt erreichen?
Zufriedenheit der Mütter steigt durch betriebliche Kinderbetreuung

Zufriedenheit der Mütter steigt durch betriebliche Angebote bei der Kinderbetreuung (c) Paul Hanaoka
Eine DIW-Studie untersucht, wie sich die Zufriedenheit der Mütter und erwerbstätigen Eltern allgemein ändert, wenn ihr Arbeitgeber Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie einführt. Hilft der Arbeitgeber bei der Kinderbetreuung, steigen die Arbeits- und die allgemeine Lebenszufriedenheit der im Unternehmen tätigen Mütter.
Erstattung der Mehrkosten, wenn kein Platz in der KiTa?
Seit 2008 wissen die Kommunen, dass Kindern zum 1. August 2013 ab Vollendung des ersten Lebensjahres ein Rechtsanspruch auf die Betreuung in einer Tageseinrichtung oder Kindertagespflege zusteht. Wie Kommunen damit umgehen, zeigen die vielen Gerichtsverfahren im gesamten Bundesgebiet. Die Berichterstattung hierzu hat stark abgenommen und es finden nur noch Urteile mit deutlicher Signalwirkung mediale Beachtung. So auch das Urteil vom 28. November 2014, Az. 7 K 3274/14, welches am Verwaltungsgericht Stuttgart gefällt wurde.
Steuerbonus für Kinderbetreuung bei beruflich bedingtem Notfall
Das politische Berlin hat zum 1. Januar 2015 für Arbeitgeber und ihre Beschäftigten gute Nachrichten. Kurz vor Jahresende wurde eine weitere Möglichkeit zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie geschaffen. Es handelt sich um die Einführung eines Steuerbonus für Kinderbetreuung bei „kurzfristig aus zwingenden beruflich veranlassten Gründen“.
Die Mitarbeiterzufriedenheit wird durch diese Maßnahmen gesteigert
Arbeitgeber suchen nach innovativen und kostengünstigen Lösungen, um die Mitarbeiterzufriedenheit zu stärken. Obwohl das Gehalt in den letzten Jahren etwas in den Hintergrund getreten ist, bleibt die Frage, wie mehr Netto vom Brutto erreicht werden kann, aktuell. Einige wenige Steuerberater und Beratungsgesellschaften kennen sich praktisch mit der Nutzung gesetzlicher Möglichkeiten aus und so bietet der Fachkräftesicherer in Kooperation mit Partnern Lösungen der Nettolohnoptimierung an. In diesem Beitrag wollen wir explizit auf die clevere Gehaltserhöhung eingehen, die die Lohntüte füllen und zu einer gestiegenen Mitarbeiterzufriedenheit beitragen können.
Die Vereinbarkeit von Personal- und Lebensplanung
Den Deutschen geht es besser als jemals zu vor. Klar gibt es wirtschaftlich, familiär oder beruflich allen Grund zu klagen – allerdings ist das ein jammern auf hohen Niveau. Die Vereinbarkeit von Personal- und Lebensplanung ist dennoch die Herausforderung der Zukunft. Mit Blick in die Tagespresse arbeitet die große Koalition an weiteren Erleichterungen für Arbeitnehmer. Nach der neuen Arbeitsministerin stimmen nun auch die Gewerkschaften in das Lied vom weniger arbeiten ein. Während allein im März 2014 laut Berechnungen des statistischen Bundesamtes rund 41,8 Millionen Erwerbstätige in Deutschland arbeiteten, liegt die durchschnittliche Arbeitswoche mit 35,3 Stunden unter dem EU-Durchschnitt von 37,2 Stunden.
Befragung bestätigt: Vereinbarkeit von Beruf und Familie wichtiger Standortfaktor
Die Rolle der Familien ist in den letzten Jahren immer stärker in den Fokus der gesellschaftlichen Diskussion gerückt. Vor allem die Vereinbarkeit von Beruf und Familie hat stark an Bedeutung gewonnen. Bereits zum dritten Mal nach 2006 und 2008 befragten daher die sächsischen Industrie- und Handelskammern (IHKs) und Handwerkskammern (HWKs) die ansässigen Unternehmen zu ihrer Familienorientierung.
Zwischen Smartphone und Schnuller
(txn.) Seit vor drei Jahren Max geboren wurde, ist der Alltag von Yvonne Behrendt viel turbulenter geworden. Seither bringt sie alles unter einen Hut: Managerin, Mama, Ehe- und Hausfrau. Für den beruflichen Wiedereinstieg nach der Elternzeit hat sie den klassischen Weg gewählt – eine Anstellung in Teilzeit bei ihrem alten Arbeitgeber. Max ist seither in einer Krippe gut betreut. Täglich ist es der Spagat zwischen Smartphone und Schnuller.
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