Handwerk in der Krise – bald keine Bäckereien mehr?

Die Arbeit des deutschen Handwerks ist weltweit eine Garantie für beste Qualität. Eine grundsolide dreijährige duale Ausbildung und eine Reihe von Möglichkeiten, sich weiterzuqualifizieren, ermöglichen gerade jungen Menschen beste Karrierechancen. Und trotzdem sinken die Ausbildungszahlen und die Zahl der Beschäftigten. Viele Handwerksbetriebe klagen über rückläufige Aufträge und Umsätze. Eine Kampagne der deutschen Handwerkskammer soll die Menschen im eigenen Land seit Januar 2010 auf diese Entwicklung aufmerksam machen. Handwerker sind wichtig, und man merkt es manchmal erst, wenn sie fehlen …

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Statistik: Fast jeden Tag schließt eine Bäckerei

Brötchen, Brot, Kuchen jeglicher Art und andere Gebäcke gibt es heute fast in jedem Supermarkt. Nicht nur abgepackt, sondern auch frisch kann man dort den Appetit stillen. Einen bitteren Beigeschmack hat die Sache jedoch: So schließt nach Angaben des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks statistisch gesehen fast jeden Tag ein Bäckereibetrieb. Traditionell backen in Deutschland gerade einmal noch rund 14.500 Betriebe. Zum Vergleich: Vor ca. 50 Jahren gab es in Deutschland etwa 55.000 Bäckereien. Dass es mehr Brot und Kuchen gibt, kann man in Bezug auf den Pro-Kopf-Verzehr nicht wirklich sagen. Die Frage ist vielmehr: Wer kauft das süße und herzhafte Gebäck noch in der Bäckerei um die Ecke?

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Beruf und Familie im Handwerk vereinbaren

Die Werbekampagne für das Arbeiten im Handwerk bringt das Problem auf den Punkt. In der Kurzfassung wird in sechzig anschaulichen Sekunden verdeutlicht, was passiert, wenn es das Handwerk (und dessen Mitarbeiter) plötzlich nicht mehr gibt. Mit fünf Millionen Arbeitsplätzen ist es zudem eine nicht zu vernachlässigende Wirtschaftssäule.

Als Arbeitgeber stecken sie oft in der Zwickmühle: Zum einen wollen sie die Mitarbeiter binden, zum anderen ist es bei der Ausgestaltung der strategischen Personalarbeit wichtig, auf die Bedürfnisse und Wünsche der Beschäftigten mit Familie von 0 bis 99plus einzugehen. Beruf und Familie kann man natürlich auch im Handwerk vereinbaren.

Ersten Rat und allgemeine Informationen finden Sie auch in der Broschüre „Familienfreundliche Maßnahmen im Handwerk“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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