„WeGebAU“ durch bessere Förderbedingungen für Weiterbildung interessanter

Weiterbildung ist ein wertvolles In­strument gegen den Fachkräftemangel. Wer als Arbeitgeber geeignete Fachleute nur mit Mühe oder gar nicht mehr findet, sollte darüber nachdenken, das eigene Team weiterzuentwickeln und Mitarbeitern Aufstiegschancen einzuräumen, die derzeit keine Fachkräftetätigkeiten ausüben. Dafür ist Weiterbildung die ideale Lösung. Und durch bessere Förderbedingungen für Weiterbildung ist die Nutzung des Programmes WeGebAU (Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen) noch interessanter.

Im Rahmen der Qualifizierungsanalyse wurden eventuelle Bedarfe festgestellt und mit staatlicher Unterstützung können diese effektiv befriedigt werden. So gewinnt Ihr Unternehmen wertvolle Potenziale, bindet Beschäftigte an sich und stärkt die Wettbewerbssituation.

Weiterbildungsförderung für geringer qualifizierte Mitarbeiter

Weiterbildung kostet oft viel Geld und Mitarbeiter müssen mitunter freigestellt werden. Das schmerzt insbesondere kleine Betriebe und führt dazu, dass Bildungsaktivitäten auf die lange Bank geschoben werden.

Für die Betriebe gibt es deshalb nun einen weiteren Anreiz, den Weiterbildungspfad zu beschreiten. Im Förderprogramm WeGebAU gelten seit Anfang 2017 deutliche bessere Bedingungen.

Lehrgangskosten werden komplett übernommen!

Vor allem Kleinst- und Kleinbetriebe mit weniger als zehn Mitarbeitern profitieren. Sie können Beschäftigte, die mehr als vier Jahre nicht mehr in ihrem erlernten Beruf tätig sind oder überhaupt keinen Berufsabschluss haben, mit einer geförderten Weiterbildung fit für die Zukunft machen.

Erst die Analyse und dann die Unterstützung!

Wenn die Mitarbeiter unter Fortzahlung des Arbeitsentgelts freigestellt werden, damit sie einen Berufs­abschluss oder eine Teilqualifikation erwerben, übernimmt der Staat nun 100 Prozent (!) der Lehrgangskosten. Neu ist ebenfalls, dass die berufliche Weiterbildung für Beschäftigte nun auch außerhalb der Arbeitszeit erfolgen kann. Das vermindert Ausfallzeiten im Unternehmen.

Förderbedingungen für Weiterbildung verbessert

Unter bestimmten Voraussetzungen können die Arbeitgeber sogar einen Zuschuss zum Arbeitsentgelt erhalten und den aufstiegswilligen Mitarbeitern können Kosten für Fahrten zum Ausbildungsort, für die Kinderbetreuung oder für Unterkunft und Verpflegung erstattet werden. 3 Beispiele lesen Sie im Beitrag zur Qualifizierungsförderung.

Voraussetzung für eine Förderung ist, dass der Lehrgang mindestens vier Wochen (160 Unterrichtseinheiten) dauert und nach der Anerkennungs- und Zulassungsverordnung für Weiterbildungen zugelassen ist.

Jetzt Weiterbildungsförderung für Fachkräftesicherung nutzen

Egal, ob Sie zunächst eine Qualifizierungsanalyse durchführen wollen oder aufgrund anderer Informationen die Förderung der Weiterbildung zur Fachkräftesicherung nutzen wollen, nehmen Sie Kontakt mit Ihren Fachkräftesicherern auf! Wählen Sie 0800-7727360 oder mailen uns.

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